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Psychologischer Dienst

Beim Psychologischen Dienst des Hör-Sprachzentrums Heidelberg / Neckargemünd handelt es sich um eine abteilungsübergreifende Stelle, die in der gesamten Einrichtung tätig wird.  Alle Fachkräfte sowie alle Schüler/innen des Hör-Sprachzentrums und deren Familien können das Angebot des Psychologischen Dienstes nutzen.

Es bestehen folgende Tätigkeitsbereiche:


 

Arbeit mit Einzelklient/innen

Dieses Angebot richtet sich an Fachkräfte, Schüler/innen und Kindergartenkinder der Einrichtung sowie deren Eltern. Der Zugang erfolgt entweder über eine Anmeldung durch Lehrkräfte, Erzieher/innen, Eltern oder durch die Schüler/innen bzw. Ratsuchenden selbst. Durchgeführt werden beispielsweise


  • Kriseninterventionen
  • psychotherapeutische Beratungsgespräche
  • spieltherapeutische Angebote
  • diagnostische Gespräche zur Einschätzung von Auffälligkeiten.

Bei entsprechender Indikation erfolgt eine Weitervermittlung an ambulante oder stationäre Therapieeinrichtungen, Beratungsstellen oder Coaches.


 

Elternsprechstunde

Mit diesem Angebot wenden wir uns direkt an die Eltern unserer Schüler/innen und Kindergartenkinder (Flyer).

Eltern können sich beispielsweise an uns wenden, wenn sie in der Erziehung ihrer Kinder an Grenzen stoßen, sie spezielle Fragen zum Umgang mit ihrem Kind haben oder aber durch plötzliche Verhaltensänderungen bei ihrem Kind verunsichert sind. All diese Schwierigkeiten wirken sich häufig auch im schulischen Bereich aus oder werden durch Schulprobleme erst sichtbar (z.B. Leistungsabfall, Konzentrationsschwierigkeiten, Aggressionen, sozialer Rückzug).
Es erfolgen ein oder auch mehrere Beratungsgespräche mit einzelnen Elternteilen, beiden Eltern oder aber der ganzen Familie.

Auch hier kann ggf. eine Weitervermittlung an externe Stellen erfolgen.

 

Beratung und Supervision von Fachkräften der Einrichtung

Alle Mitarbeiter/innen des Hör-Sprachzentrums können sich mit Schwierigkeiten und Fragen, die Schüler/innen oder Kinder aus dem Kindergarten betreffen, an uns wenden.
Folgende Angebote halten wir für sie bereit:

  • Fallbesprechungen / Supervision mit Fachkräften (Lehrer/innen, Erzieher/innen etc.)
  • Verhaltensbeobachtung in Schule oder Kindergarten
  • Fallarbeit und Themenbesprechungen/-workshops in Klassen
  • Beratung von Lehrkräften, Erzieher/innen


 

Gruppen- und Fortbildungsangebote

Nach Bedarf bieten wir Gruppen für unterschiedliche Altersstufen und zu verschiedenen Themen (bspw. Selbstsicherheit, AD(H)S, Ängstlichkeit) an. Diese finden teils kontinuierlich, teils phasenweise auf Anfrage statt.
Im Erwachsenenbereich besteht die Möglichkeit zur Durchführung von Informationsveranstaltungen und Gesprächsgruppen für Eltern, z.B. zu bestimmten erziehungsrelevanten oder entwicklungspsychologischen Themen.
Auf Anfrage der Fachkräfte des Hör-Sprachzentrums werden des Weiteren abteilungsinterne oder -übergreifende Fortbildungen zu unterschiedlichen Themenbereichen, wie beispielsweise zu psychischen Störungsbildern, Interventionsmöglichkeiten, Kindeswohlgefährdung etc. angeboten.


 

Tiergestützte Therapie

Seit Beginn des Schuljahres 2010/2011 unterstützt der speziell ausgebildete Therapiebegleithund Mailo Frau Dipl.-Psych. Kristina Humbert bei ihrer Arbeit und findet seinen Einsatz sowohl im Rahmen von Einzelterminen und Gruppenangeboten als auch von Unterrichtsbesuchen. 
Durch den Einsatz eines Therapiehundes werden Kommunikationsbereitschaft und Eigenmotivation gefördert, negative Spannungen, Stress, Angst und Unsicherheit können – auch  durch die entspannende und beruhigende Wirkung eines Hundes auf seine Umgebung – leichter abgebaut werden. Im Kontakt mit einem Therapiehund können Kinder und Jugendliche rücksichtvolle Umgangsformen, das Einhalten von Regeln, Empathiefähigkeit sowie die Übernahme von (Eigen-)Verantwortung erlernen und außerdem ihre sozialen Kompetenzen erweitern. Der Einsatz eines Hundes als Co-Therapeut unterstützt des Weiteren den Aufbau von Selbstsicherheit und Selbstwirksamkeitserwartung sowie von Akzeptanz sich selbst und anderen gegenüber und sensibilisiert für die Wahrnehmung der Bedürfnisse anderer. Neben den allgemein förderlichen Wirkungen eines Therapiehundes können spezifische Zielgruppen beispielsweise Kinder und Jugendliche mit ADHS- oder autistischer Symptomatik, niedrigem Selbstwertgefühl, emotionalen Problemen oder Ängsten sowie diversen Verhaltensauffälligkeiten sein.
 Weiteres zur tiergestützten Arbeit am Hör-Sprachzentrum finden Sie unter Aktuelles/Berichte

 

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Diagnostik

Intelligenz- und leistungsdiagnostische Abklärungen werden in der Regel von sonderpädagogischen Fachkräften im Hause durchgeführt. In Einzelfällen und bei speziellen Fragestellungen kann eine testpsychologische Abklärung auch beim Psychologischen Dienst durchgeführt werden. 


 

Kooperation mit externen Stellen

Bei Bedarf findet eine enge Zusammenarbeit mit externen Stellen statt, z.B. mit ambulanten Psychotherapeuten, psychiatrischen Kliniken, niedergelassenen Kinder- und Jugendpsychiatern, diagnostischen Zentren, Jugendämtern und Beratungsstellen. So bieten wir zum Beispiel Hilfestellung und Unterstützung auf der Suche nach externer therapeutischer Anbindung oder nach themenspezifischen Kursangeboten an.


 

Mitarbeiterinnen des Psychologischen Dienstes

Im Psychologischen Dienst sind die Diplom-Psychologinnen Mirjam Hölzel und Kristina Humbert von Montag bis Freitag für Sie da. Sie verfügen über zusätzliche therapeutische und beratungsbezogene Aus- und Weiterbildungen verschiedener Ausrichtung (systemische [Familien-] Therapie und Beratung, Verhaltenstherapie, tiergestützte Therapie, Beraterqualifizierung, Dialektisch-behaviorale Ansätze, verschiedene Entspannungsverfahren).