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Ausdruck und Gestaltung

Im Rahmen des Fächerverbundes Musik-Sport-Gestalten machen wir unseren Schülern vielfältige Angebote, um ihre Ausdruckskraft und Kreativität zu fördern und weiterzuentwickeln und leisten damit einen Beitrag zur ästhetischen Bildung.
Die Schüler können halbjährliche Kurse wählen und dadurch in unterschiedliche Bereiche Einblick nehmen, wie unter anderem in: Theater, Schwarzlichttheater, Trommeln, Stockkampf.

 

 

Theater

Das Entdecken der individuellen inneren und äußeren Gestaltungs- und Ausdrucksmöglichkeit ist ein Schwerpunkt in unserer Theaterarbeit. So setzen sich die Schüler im Spiel mit der Frage auseinander: „Wer bin ich, wie bin ich“. Sie suchen und entdecken die eigene sowie die Gefühlswelt der Anderen. Sie entwickeln und differenzieren ihre imaginativen Fähigkeiten im Erproben ihrer Rolle. Das Zusammenspiel mit anderen Kindern unter Einbeziehung körperlicher Nähe wird gestärkt.

Grundlage für unsere Arbeit ist dabei die Alphabetisierung des Körpers, d.h. die Entwicklung des körperlichen Ausdrucks, sei es in Bewegung, Tanz oder Sprache. Im Vordergrund steht die Freude am Spiel.

Hier geht es zu unseren Theateraufführungen.

 

 

Schwarzlichttheater

Die MSG-Gruppe "Schwarzlichttheater" führte eine Schwarzlichtaufführung zum Thema "Filmmusik und Meer" auf, zu der unterschiedliche Kinoklassiker und deren Musik die Schüler inspiriert hatten. Die Schüler und Schülerinnen der 7. und 8. Klasse wählten ganz unterschiedliche  Musikstücke aus Filmen rund ums Wasser aus und setzten diese um. "Das Boot" machte hierbei als Einstimmung den Anfang, gefolgt vom "Weißen Hai", der die Unterwasserwelt in Angst und Schrecken versetzt. Über dem Wasser nehmen das die "Piraten der Karibik" in die Hand und liefern sich hitzige Kämpfe. Doch zum Schluss siegt die Liebe und zu den Klängen der "Titanic" finden sich die suchenden Herzen und es geht alles nochmal gut aus...

 

 

Trommeln

Seit vielen Jahren ist Trommeln als Wahlfach im Rahmen des Fächerverbundes MSG fester Bestandteil des Hör-Sprachzentrums. Es werden nicht nur eigene kleine Rhythmuskompositionen entwickelt, sondern auch komplexere traditionelle, afrikanische Rhythmen erlernt.

Die Trommel hat einen hohen Aufforderungscharakter, die den Schülern in kürzester Zeit erste Erfolgserlebnisse vermittelt. Ohne aufwändiges Notenlernen kann gemeinsam recht bald ein Trommelstück erarbeitet und bei Festen aufgeführt werden.

Neben Ausdauer, Konzentration, genaues aufeinander Hören und Achten werden Motorik und Bewegungskoordination sowie Merkfähigkeit und Kreativität gefördert. Das Zusammenspiel in der Gruppe, das Proben für einen Auftritt, die Verteilung der verschiedenen Stimmen stellt soziales Lernen an oberste Stelle und die Schüler übernehmen spielend Mitverantwortung für das Gelingen der Vorführung.

 

 

Stockkampf

Seit einigen Jahren wird eine Kombination von philippinischem Stockkampf (Escrima) und Jonglieren/Werfen mit dem Stock im Fächerverbund MSG angeboten. Die Schüler üben mit jeweils zwei Stöcken aus Rattan mit einer Länge von ca. 60cm. Die Schüler lernen zyklische Schlagabfolgen (Sinawalis), die zuerst einzeln und anschließend mit einem oder zwei Partnern geübt werden. Festgelegte Übungsformen (Katas) werden sowohl langsam-meditativ als auch schnell und dynamisch ausgeführt.

Beim Erlernen dieser Bewegungsformen üben die Schüler ihre Koordination und Feinmotorik. Die Stöcke müssen fest genug gehalten werden, ohne dabei zu verkrampfen; besonderer Wert wird auf einen stabilen und sicheren Stand gelegt. Die Schüler üben ihre Reaktionsfähigkeit, indem sie sich auf die unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Schlagstärken ihrer verschiedenen Übungspartner einstellen. Von Anfang an wird großer Wert auf einen achtsamen Umgang mit sich und dem Übungspartner gelegt; die Schüler erfahren angesichts der dynamischen Übungen mit den Rattanstöcken anschaulich, wie wichtig und notwendig gegenseitige Rücksichtnahme und Umsicht sind. Schüchterne und introvertierte Kinder können lernen, innerlich und äußerlich standhaft zu bleiben und zu ihren eigenen Bedürfnissen zu stehen.