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Unterricht und Förderung

Förderplanung

Ausgangspunkt der individuellen Förderung ist das einzelne Kind mit seiner Gesamtpersönlichkeit, seinen Stärken und Schwächen und seiner Lerngeschichte.

Im Sinne einer Individuellen Lern- und Entwicklungsbegleitung (ILEB) gilt es, bei der Festlegung von Förderzielen generell von den Stärken des Schülers auszugehen.

Grundlage der Förderplanung bildet eine prozessorientierte Diagnostik, bei der informelle bzw. formelle Verfahren zur Anwendung kommen. Hierbei wird ein Beobachtungsbogen eingesetzt, der neben Aussagen zu einem weiten Spektrum allgemeiner Kompetenzen Aussagen zum Lernstand in den schulischen Kernbereichen macht.

Auf dieser Basis werden bei den Fördervereinbarungen die Ziele sonderpädagogischer Förderung abgeleitet und von den Beteiligten gemeinsam gesetzt. Diese Ziele werden so formuliert, dass ihre Umsetzung bzw. ihr Erreichen nachprüfbar ist. Ebenso werden die Rahmenbedingungen sowie die Maßnahmen zu ihrer Umsetzung benannt. Diese Fördervereinbarungen bilden die Grundlage für unterrichtliches Handeln und für individuelle Bildungsangebote.

Die Schüler werden in die Förderplanung einbezogen und lernen, sich in Bezug auf das Erreichen der Ziele selbst einzuschätzen. Sie übernehmen somit zunehmend Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess.

Verlauf und Ergebnisse der Förderung werden dokumentiert. Eine Evaluation findet in regelmäßigen Abständen statt. Daraufhin erfolgt eine Veränderung der Ziele und Maßnahmen im Sinne einer Fortschreibung der Fördervereinbarungen.

 

Profil AC

In Klasse 7 wird das Kompetenzanalyseverfahren Profil AC als normiertes Instrument zur Diagnose von Kompetenzen eingesetzt.
Folgende Bereiche werden dabei systematisch beobachtet und analysiert:

  • Methodenkompetenz
  • Sozialkompetenz
  • Personale Kompetenz
  • Fach- und Sachkompetenz

Ziel ist, durch praxisbezogene Aufgabenstellungen vorhandene Kompetenzen wahrzunehmen und zu bewerten. Aus den daraus gewonnenen Erkenntnissen werden Fördermaßnahmen abgeleitet.
Ein wesentliches Element bildet die Selbstreflexion durch die Schülerinnen und Schüler. Sie schafft eine gemeinsame Kommunikationsgrundlage bei der Suche nach einer Problemlösung. Dadurch erhalten die Jugendlichen eine Schlüsselrolle bei der Festlegung von Förderschwerpunkten und –zielen, die sich in gemeinsamen Fördervereinbarungen niederschlagen.

Psychomotorik

Ziel der psychomotorischen Förderung in der Sekundarstufe ist es, vielfältige Körper- und Sozialerfahrungen zu ermöglichen. Die speziellen Fördermaßnahmen sind geeignet, Kinder handlungsfähiger werden zu lassen, sie sollen dabei vor allem Vertrauen in sich und die eigenen Fähigkeiten gewinnen.

Dabei stehen im Vordergrund:

  • Stärkung des Selbstvertrauens durch die Vermittlung positiver Bewegungserlebnisse und Körpererfahrungen
  • Vertiefung grundlegender Bewegungsmuster und – Erfahrungen
  • Erleben von Freude und Spaß
  • Förderung der Wahrnehmungsfähigkeit mit Hilfe vielfältiger Sinneserfahrungen
  • Spielerisches Einüben der Regeln des sozialen Miteinanders
  • Rücksichtnahme und Toleranz
  • Erlebnisse von Anspannung und Entspannung
  • Eigene Gestaltungsmöglichkeiten erproben und kreativ werden

 

PC-Führerschein

Ab der 7. Klasse werden unsere Schüler kontinuierlich auf den Staatlichen Computerführerschein vorbereitet. Da sich der Unterricht an den unterschiedlichen Modulen des Führerscheins orientiert, können die Schüler ihr Wissen in getrennten Prüfungen unter Beweis stellen und erhalten dann entsprechende Zertifikate.

Angeboten werden Grundlagen in Textverarbeitung, Präsentation und, falls das individuelle Lerntempo der Schüler es gestattet, Grundlagen der Tabellenkalkulation.

 

Zeitungsflirt - Schüler des HSZ lesen regelmäßig die Tageszeitung

Seit dem Schuljahr 2005 nehmen die 8. Klassen regelmäßig am so genannten „Zeitungsflirt“ der Rhein-Neckar-Zeitung und der Volksbank Neckartal teil.

Ein wichtiges Ziel des Projekts ist es, junge Leute für das Zeitungslesen zu motivieren, das angesichts von TV-Konsum und Computerspielen ins Hintertreffen geraten ist.

Die Zeitungen werden jeden Morgen in die Schule geliefert. Schon vor Unterrichtsbeginn können die Schüler mit der Lektüre beginnen.

Bei einer Besichtigung des Verlagshauses und der Druckerei lernen die Schüler die Entstehung einer Zeitung ganz praktisch kennen. Das Highlight der Aktion stellt für die Schüler die Möglichkeit dar, selbst Artikel für die Rhein-Neckar-Zeitung zu schreiben.

Konkrete Aufgaben und Lernziele:

  • die tägliche Abholung der Zeitung von der Zentrale eigenständig organisieren
  • durch tägliches morgendliches Lesen verschiedene Rubriken einer Zeitung am Beispiel der Rhein-Neckar-Zeitung kennen- und unterscheiden lernen
  • die Funktion der ersten Seite als Übersichtsseite kennen lernen
  • als "Service" den täglichen Aushang der Zeitung oder interessanter Artikel eigenständig organisieren
  • in der Schule eine individuelle ZEITUNGSFLIRT-MAPPE anlegen
  • einen eigenen Zeitungsartikel über ein Projekt im HSZ verfassen
  • Methoden eines Journalisten bei der Informationsbeschaffung kennen lernen
  • Menschen und Arbeitsgebiete der Rhein-Neckar-Zeitung kennen lernen (z.B. die Berufsbilder Mediengestalter, Drucker, Fotograf, Redakteur, Verlagskaufmann)