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Miteinander - Füreinander

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Ab Klasse 7 können sich Schüler in einem Kurs an unserer Schule zu Streitschlichtern ausbilden lassen. Aufgabe der Streitschlichter ist es aus einer neutralen Position heraus mit Konflikten umzugehen und in Konfliktsituationen ihrer Mitschüler zu vermitteln und eigenverantwortlich Lösungen zu finden. Lehrer haben hierbei nur eine beratende Funktion.

Zum einen schafft das Angebot sozial-emotionale Entwicklungsmöglichkeiten und Erfahrungen von Selbstwirksamkeit bei den Streitschlichtern, zum anderen hat dieses Engagement eine positive Auswirkung auf das Schulklima.

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Trainingsraum

In der Sekundarstufe I kommt das Trainings-Raum-Programm nach Edward E. Ford, Phoenix, Arizona 1994 zum Einsatz.

Zielsetzung des Programms ist ungestörtes Lernen und ungestörtes Unterrichten zu ermöglichen. Ein respektvoller Umgang aller Beteiligten miteinander wird angestrebt. Die Schüler sollen zu eigenverantwortlichem Handeln angeleitet werden.

Grundregeln des Programms und damit der Sekundarstufe I sind:

  • Jeder Schüler hat das Recht auf einen ungestörten Unterricht
  • Jeder Lehrer hat das Recht, ungestört unterrichten zu können
  • Jeder Mitarbeiter der Schule hat das Recht, nicht mit unnötiger Mehrarbeit belastet zu werden
  • Jeder muss das Recht des Anderen achten


Elemente des Programms:

  • Trennung der Konfliktpartner (störender Schüler - Lehrer)
  • Angebot von Zeit, Ruhe und Kommunikation mit einem Gesprächspartner
  • Eigenverantwortliches Reflektieren über störendes Verhalten
  • Konkrete Vereinbarungen von Zielsetzungen

 

Stein der Klarheit - ein Preis für vorbildliches soziales Verhalten

Stein der Klarheit - ein großer, funkelnder Glas-"Diamant"

Die Abteilung verleiht jährlich an einen Schüler der Abgangsklassen auf der Entlassfeier einen Preis für vorbildliches Verhalten und für die Bereicherung des sozialen Miteinanders. Der Preis wird in Form eines „Glasdiamanten“ und einer Urkunde überreicht. Die Urkunde beinhaltet eine auf den Preisträger individuell formulierte Begründung, um eine persönliche Würdigung zu gewährleisten. Neben Lehrern und Erziehern haben auch der Elternbeirat und der Schülerrat ein Vorschlagsrecht.

 

Erste Hilfe - Lebensrettende Sofortmaßnahmen

Erste Hilfe ist wichtig – das sollte jeder wissen. Um das deutlich zu machen, findet in der 8. Jahrgangsstufe der Sekundarstufe I ein Kurs in lebensrettenden Sofortmaßnahmen statt. In den Kursen geht es nicht nur um das Vermitteln von Wissen und Fertigkeiten, sondern auch darum, junge Menschen dazu zu bringen, in einem Ernstfall mutig einzugreifen – und damit Leben zu retten. Innerhalb von 10 Unterrichtsstunden lernen und üben sie:

  • Retten aus akuter Gefahr
  • Kontrolle der Vitalfunktionen
  • Absichern der Unfallstelle
  • Absetzen des Notrufs
  • Stillung bedrohlicher Blutungen
  • Seitenlagerung bei Bewusstlosigkeit
  • Atemspende
  • Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • Schockbekämpfung


Beim richtigen Üben kommt auch der Spaß an der Sache nicht zu kurz. So wird der notwendige Kurs für den Führerschein zum echten Erlebnis.

 

Schulsanitäter

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Immer wieder kommt es in der Schule zu Verletzungen, angefangen bei Schürfwunden auf dem Schulhof über Unfälle im Sportunterricht bis hin zu akuten Erkrankungen von Schülerinnen und Schülern. Die einfachste und beste Möglichkeit der schnellen Hilfe ist der Schulsanitätsdienst.
Der Schulsanitätsdienst am Hör-Sprachzentrum Heidelberg/Neckargemünd wurde im Schuljahr 2009/2010 eingerichtet. Unterstützt wird der Schulsanitätsdienst von der Johanniter Jugend. Die Johanniter-Jugend (JJ) ist der Jugendverband der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH) und ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.

Der Schulsanitätsdienst ist ein ganzheitliches Angebot. Wesentliche Intention ist neben der Befähigung der Schülerinnen und Schüler, im Notfall fachgerecht Erste Hilfe leisten zu können, auch die Stärkung der Sozialkompetenz und die Unterstützung bei der Entwicklung sozialen Handelns. Der Schulsanitätsdienst eröffnet Formen und Möglichkeiten, soziales Lernen zu entwickeln, und ermöglicht den Schülerinnen und Schülern, Lernerfahrungen in einem praktischen Lernfeld zu machen, die der normale Schulalltag nicht bieten kann.
Nach einer Ausbildung in Erster Hilfe und der Ausbildung zur Schulsanitäterin / zum Schulsanitäter können die Schülerinnen und Schüler im Schulsanitätsdienst mitwirken.

Der Schulsanitätsdienst übernimmt im Einzelnen folgende Aufgaben:

  • Hilfeleistung in Notfall- und Unfallsituationen im Rahmen des Maßnahmenumfangs der Ersten Hilfe
  • Verwaltung des Sanitätsmaterials
  • Mitwirkung bei den Aus- und Fortbildungsveranstaltungen im Schulsanitätsdienst Bereitschaftsdienst bei außerordentlichen schulischen Veranstaltungen