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Besuch des sogenannten "Ehrenfriedhofs" Heidelberg

 

 

Vor gerade mal 100 Jahren wären die meisten Jungs der Klasse eingezogen worden.

Der Ehrenfriedhof wurde nach dem Ersten Weltkrieg erbaut. Er wurde in der Zeit des Nationalsozialismus erbaut. Damals hatte er den Zweck einerseits die gefallenen Soldaten zu ehren und andereseits als Paradeplatz zu dienen. Ein Paradeplatz ist ein Ort, an dem Soldaten Aufmärsche machen.

Der Friedhof wurde von 423 Personen des Reichsarbeitsdiensts gebaut. Der Bau dauerte vier Jahre. Im Jahre 1935 wurde er fertig gestellt.

Der Weg der zum Ehrenfiedhof führt ist bogenförmig. Man sieht, wenn man auf den Friedhof zuläuft, nichts von der eigentlichen Anlage. Erst wenn man oben am Scheitelpunkt angelangt ist, wird man praktisch „erschlagen“ von dem Eindruck der puren Größe. Diesen Architektur-Stil nennt man Überwältigungsarchitektur. Er wurde von den Architekten der NS- Zeit gerne genutzt.

Der Platz ist symmetrisch gestaltet. Neben 544 Steinkreuzen und 28 Ehrentafeln gibt es ganz hinten am Ende einen Sandsteinquader, auf dem früher ein Hakenkreuz stand und der eine andere Inschrift besaß. Heute steht auf dem Altar „Zum Gedenken an die Opfer von Kriegen, Gewalt und Unrecht in aller Welt“.

Neben deutsche Soldaten liegen auch russische Kriegsgefangene aus dem Erstem Weltkrieg.

Am 28.07.1914 begann der Krieg. Jakob Schäfer aus Heidelberg fiel bereits zwölf Tage später.
Walter fiel im Alter von 17 Jahren.

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