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Neues Bildungsangebot am Hör-Sprachzentrum

Durch Taekwon Do zu mehr Selbstsicherheit- ein Angebot des Heidelberger Sozialgründers und Kampfkunstmeister

Seit dem Schuljar 2017/2018 gehört der Kurs "Selbstverteidigung und Selbstsicherheit" zu den Bildungsangeboten des Hör-Sprachzentrums Heidelberg/Neckargemünd (HSZ). Initiiert wurde das Angebot durch Dr. Björn Pospiech: Der Heidelberger Socail Entrepreneur und Kampfkunstmeister verbindet in seinem Programm DOPDA.School asiatische Bewegungskünste mit moderner Wissenschaft, um Kinder und Jugendliche auf ihrem Lebens- und Bildungsweg zu unterstützen.

"Kindheit heutzutage bedeutet, in einer sich schnell verändernden Welt aufzuwachsen, in der die gestellten Anforderungen stetig steigen. Wir beobachten zudem eine Zunahme von ökonomischer und sozialer Ungleichheit", erklärt Pospiech, der an der Universität Heidelberg in medizinischer Psychologie promoviert hat. Als Folge können Stress sowie ein gestörtes Selbstbild bzw.-vertrauen entstehen, was sich wiederum negativ auf die schulische Laufbahn auswirken kann. Mit Unterstützung einer Kollegin des HSZ arbeitete Pospiech daher in den letzten Monaten jede Woche für 90 Minuten mit Schüler/innen des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums.

Jede Kurseinheit begann mit einer halbstündigen Bewegungseinheit, die Elemente aus der Kampfkunst oder dem Yoga enthielt. Durch Bewegung lässt sich die Konzentrationsfähigkeit steigern und damit das Stresslevel senken. Durch das traditionelle Teakwon Do lernen die Schüler/innen ferner Disziplin und Respekt. Im Anschluss wurde pro Einheit beispielsweise an Themen wie Körpersprache und Kommunikation, Selbstwirksamkeit oder Vorbildern gearbeitet. Mit Hilfe von Jugendlichen somit dazu angeregt, ihr Leben selbstbewusster zu gestalten. "Ich bin selbstsicherer geworden. Das haben mir meine Freunde und sogar mein Lehrer bestätigt", sagt beispielsweise eine Schülerin. Ein weiterer Schüler nimmt mit, dass es wichtig ist, nicht aufzugeben und es immer wieder zu probieren.

Sowohl von den teilnehmenden Schüler/innen als auch von Lehrkräften erfolgtensehr gute Rückmeldungen- insbesondere zu den Praxisteilen und dem erfahrungsbasierten Lernen, daher sollen diese weiter ausgebaut werden. Die Erfahrung zeigt auch, dass das Angebot nach Geschlechtern getrennt angeboten werden soll, um auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Jugendlichen besser eingehen zu können.

Weitere Informationen finden Sie unter www.dopda.school.